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Montepaschi Strade Bianche
(05.03.11)

Paris-Nice
(06-13.03.11)

Driedaagse West-Vlaanderen
(04-06.03.11)

Tirreno-Adriatico
(09-15.03.11)

Criterium International
(26-27.03.11)

 

Criterium International
(26-27.03.11)

 

 









vom 6. bis 13. März 2011: 69. Paris-Nice

Frank Schleck



08.03.2011: 3. Cosne-Cours sur Loire - Nuits-Saint-Georges (203 km)

Sieg und Führung für Goss

Resultate:

Sieger

leader

Mathew Goss

Mathew Goss

Frank Schleck

133. auf 0”

Gesamtwertung 124. auf 16”

  

Links / Bilder:

bericht auf radsport-news.com

Mathew Goss gewinnt die dritte Etappe von Paris-Nice 2011 Sturz während der dritten Etappe von Paris-Nice 2011
Die côte de Bécoup, eine Steigung 2. Kategorie nur 20 Kilometer vor dem Ziel, sorgte für Spannung auf den dritten Eappe, welche die Fahrer auf schmalen und hügeligen Strassen bis ins Herzen einer der renommiertesten Weingegenden der Welt führte. Auf dem Weg dorthin haben sich 5 Fahrer schon früh abgesetzt: Cédric Pineau, Biel Kadri, Jussi Veikkanen, Cyril Gautier und Romain Hardy konnten bis zu 4'30" Vorpsprung herausfahren, hatten aber oben auf der Hauptschwierigkeit des Tages nur noch knapp eine halbe Minute Vorteil. Denn dahinter hatten Astana und Liquigas ordentlich Tempo gemacht, doch trotzdem blieb das Feld zusammen und nur wenige Fahrer wurden abgehängt. Thomas Voeckler versuchte sein Glück im Alleingang, doch da noch relativ viele Sprinter in der Spitzengruppe präsent waren, haben deren Teams für einen Zusammenschluss rund 5 Kilometer vor dem Ziel gesorgt. In einem tumultreichen Sprint, bei dem Peter Sagan unsanft zu Boden ging, konnte Mathew Goss den Sieg für sich ausmachen, vor Haussler, Galimzyanov und Rojas. Der ehemalige Weltmeister auf der Bahn, für den es in dieser noch jungen Saison schon der fünfte Sieg ist, konnte sich durch das Spiel der Zeitgutschriften auch das Gelbe Trikot des Spitzenreiters überziehen. Frank Schleck erlebte einen etwas ruhigeren Tag asl Gestern und auch wenn er noch einige Schmerzen nach seinem Sturz erleiden muss, so hat er diese lange Etappe doch ohne Schaden überstanden. Doch in den letzten Kilometern, als es auf engen Strassen durch mehrere scharfe Kurven ging, hielt der Luxemburger Meister sich sehr zurück und er erreichte das Ziel am Ende des Hauptfeldes an 133. Stelle.

07.03.2011: 2. Montfort l'Amaury - Amily (199 km)

Sturz für Frank Schleck

Resultate:

Sieger

leader

Greg Hendersen

Thomas De Gendt

Frank Schleck

139. auf 0”

overall classification 124. auf 14”

  

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bericht auf radsport-news.com

Greg Henderson gewinnt die zweite Etappe von Paris-Nice 2011 Frank Schleck während der zweiten Etappe von Paris-Nice 2011
Die zweite Etappe war auf dem Papier wie eine Kopie der ersten, ohne grössere Steigung: nur der Wind oder mögliche Ausreisser konnten den Massenspurt verhindern. Wie Gestern auch wurde die frühe Fluchtgruppe gleich von den ersten Angreifern gebiltet, und zwar den Franzosen Yoann Offredo, Maxime Bouet und Tony Gallopin, aber wie am Vortag hat sich der Abstand in der zweiten Rennhälfte schnell vermindert. Rund 50 Kilometer vor dem Ziel hat das Feld seine Fahrt abrupt verlangsamt, um die Flüchtigen nicht zu früh wieder einzufangen. Durch die langsame Fahrweise kam es zueinigen Stürzen, von denen leider auch Frank Schleck betroffen war. Der Luxemburger Meister fuhr zwar ganz vorne im Feld, machte aber zusammen mit einigen anderen Fahrern Bekanntschaft mit dem Asphalt. Nach einigen Schrecksekunden und Reparaturen am Rad konnte er weiter fahren und, unterstützt von seinen Teamkollegen, den Weg zurück ins Hauptfeld finden. Mehrere Momente und eine geschlossene Bahnschranke später verblieb Maxime Bouet noch alleine an der Spitze, doch auch er war eine halbe Stunde vor Schluss wieder geschluckt. So nahe am Ziel wollten die Sprinterteams ihre Chance natürlich nicht verpassen und Movistar, Liquigas, Rabobank und Astana haben das Feld in vollem Tempo bis nach Amily geführt. High-Road und Sky haben den Spurt angezogen und Greg Henderson sprintete als Schnellster vor Goss, Galimzyanov, Haussler und Sagan. Mit zerrissenem Trikot überquerte Frank Schleck die Ziellinie ganz am Ende des Feldes an 139. Position, Seite an Seite mit einem anderen Pechvogel des heutigen Tages, Levi Leipheimer.

06.03.2011: 1. Houdan - Houdan (155 km)

Fantastischer De Gendt

Resultate:

Sieger

leader

Thomas De Gendt

Thomas De Gendt

Frank Schleck

110. auf 0”

Gesamtwertung 110. auf 13”

  

Links / Bilder:

bericht auf radsport-news.com

Thomas De Gendt gewinnt die zweite Etappe von Paris-Nice 2010 Bild: letour.fr
Paris-Nizza 2011 hat die rezente Tradition gebrochen und zum ersten Mal seit langem hat das Rennen zur Sonne nicht mit einem Zeitfahren begonnen, sondern mit einem Strassenrennen auf einem Rundkurs um Houdan, im Osten von Paris. Der Kurs war nicht allzuschwer und nur eine einzige Steigung zu Anfang der Etappe konnte nicht reichen, um die Hoffnungen auf eine Sprintankunft zu bremsen. Trotzdem gab es aber natürlich einen langen Ausreissversuch und dabei war die erste Attacke gleich von Erfolg gekrönt, denn Damien Gaudin und Gorka Insausti, die bei Kilometer 15 in die Offensive gegangen waren, konnten sich lange Zeit vor dem Feld behaupten, bevor sie in den letzten 40 Kilometern von Jens Voigt, Jeremy Roy und Thomas De Gendt an der Spitze abgelöst wurden. Dahinter zerbrach das Hauptfeld durch den Seitenwind etwas später während einiger Zeit in zwei Teile, doch Frank Schleck war sehr aufmerksam an der Spitze und verpasste den guten Zug nicht. Das war natürlich nicht zum Vorteil der Ausreisser, denn der Abstand verkleinerte sich schnell, bevor er sich bei ungefähr 30 Sekunden stabilisierte. Doch es waren drei starke Fahrer vorne, mit Voigt natürlich aber auch Thomas de Gendt, der einen sehr starken Eindruck machte und sie hielten das Feld auf Distanz. Es war De Gendt, der sich im letzten Kilometer als Stärkster erwies, 500 Meter vor dem Ziel attackierte er und konnte bis ins Ziel einen hauchdünnen Vorsprung auf die heranstürzendern Verfolger wahren. Haussler und Sagan mussten sich hinter Roy mit den Plätzen Drei und Vier begnügen. Frank Schleck beendete die Etappe auf dem 110. Rang im Feld, nach einem Rennen, dass in der Schlussphase sehr hektisch war, wo er jedoch sehr gut von seinen Teamkollegen unterstützt wurde und nie in Schwierigkeiten kam.







vom 4. bis 6. März 2011: 13. Driedaagse van West-Vlaanderen

Jempy Drucker



06.03.2011: 3. Nieuwport - Ichtegem (196 km)

Radio Shack übermächtig, Eeckhout siegt

Resultate:

Sieger

leader

Nico Eeckhout

Jesse Sergent

Jempy Drucker

54. auf 5'35”

Gesamtwertung 67. auf 6'25”

  

Links / Bilder:

bericht auf radsport-news.com

Die letzte Etappe dieser drei Tage beinhaltete einige bekannte, strategische Plätze aus den Frühjahrsklassikern wie der Monteberg und der gefürchtete Kemmelberg, und auch das Finale rund um Ichtegem war schwer mit zwei kleineren Anstiegen auf jeder der drei Runden. Wie gestern auch war das Tempo auch heute von Anfang an ungewöhnlich hoch und schon nach 20 Kilometern flog das Feld ganz auseinander. Eine Gruppe von rund 20 Fahrern mit unter anderem Casper, Engoulvent, Eeckhout, Ladagnous, Duque, Chavanel sowie fast dem ganzen Radio Shack Team hatte das Kommando mit einer Minute Vorsprung auf die nächsten Verfolger übernommen und es folgte eine verbissene Verfolgungsjagd zwischen den einzelnen Gruppen über mehr als 100 Kilometer. Doch das Team von Leader Sergent zeigten mit Hilfe von Saur-Sojasun eine überlegene Leistung an der Spitze, das Hauptfeld kam einfach nicht näher und begann, nach und nach zu kapitulieren. Nachdem der Abstand über lange Zeit zwischen einer und zwei Minuten lag, wuchs nach Kilometer 150 mehr und mehr an, so dass Jempy Drucker und Konsorten das Ziel mit mehr als 5 Minuten Rückstand auf den Tagessieger erreichten. Dieser hiess Nico Eeckhout, denn der Veteran gewann im Milimetersprint vor dem fast ebenso erfahrenen Jimmy Casper aus Frankreich. In der Gesamtwertung jedoch liegt ein ganz Junger vorne, denn Jesse Sergent gewann sein erstes Etappenrennen bei den Profis. Der Neuseeländer, der als grosses Ziel die Bahnwettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2012 in London angibt, liegt am Ende vor seinen beiden Teamkollegen Rosseler und Kwiatkowski. Jempy Drucker beendete die Etappe auf dem 54. Rang und dürfte zufrieden sein, auf diesem Niveau überhaupt mitfahren zu können. Denn die Etappe war wieder einmal unglaublich schwer mit 44 km/h Schnitt und mehr als 50 Fahrer gaben heute auf, nachdem sie frühzeitig abgehängt wurden. Der Luxemburger hielt aber bis zum Ende durch und belegte den 68. Rang in der Schlusswertung, 6 Minuten hinter den übermächtigen Radio Shack Fahrern.

05.03.2011: 2. Brugge - Kortrijk-Bellegem (175 km)

Degenkolb bestätigt sein Talent

Resultate:

Sieger

leader

John Degenkolb

Jesse Sergent

Jempy Drucker

23. auf 0”

Gesamtwertung 83. auf 50”

  

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bericht auf radsport-news.com

John Degenkolb gewinnt die zweite Etappe der Driedaagse van West-Vlaanderen 2011 Bild: 3dwvl.be
Nur wenige Wochen vor den grossen Klassikern führen Rennen wie die drei Tage von West-flandern natürlich über ähnliche Strassen wie ihre grossen Schwestern und die zweite Etappe beinhaltete einige Kopfsteinpflaster sowie den Tiegemberg und gleich mehrere Passagen über eine kleine Steigung in Bellegem in der Nähe der Ziellinie. Das Rennen begann sehr schnell und erst nach über 100 Kilometern ständigem Tempofahren gelang es einer Gruppe von drei Fahrern, David Boucher, Guillaume Bonnafond und Jeff Vermeulen, sich für eine Zeit lang abzusetzen, während immer mehr Fahrer im hinteren Teil des Feldes in Schwierigkeiten kamen, durch das hohe Tempo, Kopfsteinpflaster, schmale Strassen und Stürze. Mehrere Male zerfiel das Feld auseinander, dann kam es zu einem Zusammenschluss, nur damit es etwas später wieder Löcher zwischen den Fahrern gab. Auf den letzten Kilometern bildeten sich vier verschiedene Gruppen und Jempy Drucker brachte das Kunststück fertig, ganz vorne mit dabei zu sein. Veuchelen, Vaugrenard, le Floch und Juodvalkis haben die letzte der lokalen Runden mit einigen Sekunden Vorsprung in Angriff genommen, doch auch sie wurden im letzten Kilometer wieder eingeholt, so dass 69 Fahrer am Ende um den Sieg spurteten, unter ihnen auch Drucker. Der junge Deutsche John Degenkolb war auf der leicht ansteigenden Zielgeraden am Schnellsten unterwegs, er gewann vor Wagner und Keukeleire und bestätigte damit sein grosses Talent. Jempy Drucker konnte nicht in dem Kampf um den Sieg eingreigen, er dürfte jedoch mit seinem 23. Rang zufrieden sein und froh, diese sehr schwere Etappe heil überstanden zu haben.

04.03.2011: 1. Prolog in Middelkerke (7 km EZF)

Radio Shack dominiert

Resultate:

Sieger

leader

Jesse Sergent

Jesse Sergent

Jempy Drucker

107. auf 50”

Gesamtwertung 107. auf 50”

  

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bericht auf radsport-news.com

Jesse Sergent gewinnt den Prolog der Driedaagse van West-Vlaanderen 2011 Bild: 3dwvl.be
Die 3 Tage von West-Flandern haben mit einem Prolog von 7 Kilometern in den Strassen von Middelkerke begonnen, einem Prolog, der natürlich gänzlich flach entlang der Nordseeküste war, doch bei dem die Fahrer viel mit dem Wind zu kämpfen hatten. Das ist natürlich eine Disziplin, in der Jmepy Drucker im Prinzip zu guten Leistungen fähig ist und der Luxemburger fuhr auch als einer der letzten Fahrer am späten Nachmittag los. Doch die letzten Kilometer, gegen den Wind auf der Strandpromenade von Middelkerke waren sehr, sehr schwer und Jempy Drucker konnte diesen Prolog nicht unter den Besten beenden. Er übernahm in der Tageswertung den 107. Platz, 50 Sekunden hinter dem Siger und in der gleichen Zeit wie 6-Day-Star Iljo Keisse. Das Rennen wurde von den jungen Fahrern vom Team Radio Schack dominiert, die beiden Bahnfahrer Jesse Sergent und Sam Bewley legten gleich zu Anfang impressionnante Zeiten vor in 8'14" respectif 8'25", mit über 50 km/h Schnitt. Gegen Ende des Rennens konnte ihr etwas älterer Teamkollege Sebastian Rosseler sich noch zwischen die Beiden schieben, in der gleichen Sekunde wie Bewley. Der Kanadier Swein Tuft, ebenfalls ein Spezialist, übernahm den vierten Rang mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf diese Beiden, während Kwiatkowski (5.) und Santos Oliveira (7.) den Triumph des Bruyneel-Teams vervollständigten, mit 5 Fahrern unter den 7 Besten.







5. März 2011: 5. Montepaschi Strade Bianche

Andy Schleck



05.03.2011 Gaiole in Chianti - Siena(190 km)

Gilbert eröffnet sein Konto

Resultate:

Sieger

Philippe Gilbert

Andy Schleck

31. auf 3'20"

  

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bericht auf radsport-news.com

Philippe Gilbert gewinnt die Montepaschi Strade Bianche 2011 Andy Schleck während der Montepaschi Strade Bianche 2011 Bilder: gazzetta.it
Zum dritten Mal in seiner Karriere hat Andy Schleck an diesem Wochenende an der Montepaschi Strade Bianche teilgenommen, einem sehr ungewöhnlichen Rennen, das zum grossen Teil auf den weissen Schotterstrassen ausgetragen wird, die so typisch für die Toskana sind. Andy mag dieses Rennen und seine einzigartige Athmosphere, doch auch in diesem Jahr war es seine Aufgabe, seine Teamkollegen und Favoriten Fabian Wegmann und Fabian Cancellara zu unterstützen. Die Fahrer von Leopard-Trek kontorllierten das Rennen von Anfang an und Schleck war einer der Ersten, der attackiert und er konnte sich für kurze Zeit mit Rochetti, Sieberg, Longho et Brandle absetzen. Als sich nach rund 50 Kilometern eine grössere Ausreissergruppe davon machte, war das Team mit Stuart O'Grady ebenfalls gut vertreten. Diese Gruppe aus 12 Fahrern mit unter anderem Sinkewitz, Velits, Van Avermaet oder Hansen hatte nach 100 Kilometern einen Vorsprung von 3 Minuten, als Andy Schleck einen Reifenschaden ohne grössere Folgen erlitt. Als es auf die entscheidenden Streckenabschnitte ging, blieben nur noch O'Grady und Van Avermaet an der Spitze übrig, während die Verfolger den Rückstand auf eine Minute verkürzt hatten und bald darauf die beiden Führenden erreichten. Andy Schleck versuchte es auch auf dem letzten Schotterstück, jedoch ohne Erfolg. Doch bei dem hohen Tempo war das Feld in zwischenzeit aufgeflogen und es waren 20 Fahrer, die zusammen auf den letzten Kilometer und die kurze, steile Rampe hinauf nach Siena gingen. Cancellara und Wegmann waren in dieser Gruppe, aber nicht Andy Schleck, der sich etwas weiter hinten bei den nächsten Verfolgern befand. Philippe Gilbert, Alessandro Ballan und Damiano Cunego waren am Ende die Stärksten, sie konnten sich von ihren Begleitern absetzen und erreichten das Ziel auf dem Piazza di Campo in dieser Reihenfolge, während Cancellara einige Radlängen dahinter den fünften Rang belegte. Drei Minuten später überquerte Andy Schleck den weissen Strich auf dem 31. Rang, eine Position hinter dem ehemaligen Weltmeister Cadel Evans.



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